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Düsseldorf, Rundgang 2012
February 2012
The Rundgang of the Düsseldorf Kunstakademie is visited by people of all ages. One of the explanations for its success may be that much of the art on display is fresh, direct and not yet ‘polluted’ by the intellectual and historical art considerations/layers that make art interesting to the art professional but also make it less accessible for the occasional exhibition visitor. A lack of high quality is compensated by a surplus of enthusiasm. We will show you the last batch of pictures with mostly paintings.
Kunstakademie Düsseldorf – Rundgang 2012 – Teil 4
Photos Anton K. & Monica Richter – KEMP=MAG – kempis.nl poetry magazine
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Gregor Schneider: Ex Libris – Nummerierung
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Düsseldorf, Rundgang 2012
February 2012
The Rundgang of the Düsseldorf Kunstakademie is visited by people of all ages. One of the explanations for its success may be that much of the art on display is fresh, direct and not yet ‘polluted’ by the intellectual and historical art considerations/layers that make art interesting to the art professional but also make it less accessible for the occasional exhibition visitor. A lack of high quality is compensated by a surplus of enthusiasm. We will show you the third batch of pictures with mostly paintings.
Kunstakademie Düsseldorf – Rundgang 2012 – Teil 3
Photos Anton K. & Monica Richter – KEMP=MAG – kempis.nl poetry magazine
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Düsseldorf, Rundgang 2012
February 2012
The Kunstakademie Düsseldorf does not have a second phase program or residency comparable to Goldsmiths, HISK, Ateliers or Rijksacademie. The emphasis is primarily on sculpture and painting. There are 9 professors for sculpture, 9 for painting, 1 for film/video and 1 for photography. Here is a second batch from the Rundgang.
Kunstakademie Düsseldorf – Rundgang 2012 – Teil 2
Photos Anton K. & Monica Richter – KEMP=MAG – kempis.nl poetry magazine
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Düsseldorf, Rundgang 2012
The yearly Rundgang at the Kunstakademie in Düsseldorf is truly an event. Thousands of art lovers take the opportunity to see what is happening in perhaps the world’s most famous Art Academy. And there is reason to expect some quality if you consider a teaching staff with Rosemarie Trockel, Rita McBride, Tony Cragg, Peter Doig, Richard Deacon, Georg Herold, Andreas Gursky etcetera. Although epigonism is lurking when you are confronted with such illustrious professors, we only found the Klasse Talr more of a fan club than a serious art class. We will show you the pictures in four batches.
Kunstakademie Düsseldorf – Rundgang 2012 – Teil 1
Photos Anton K. & Monica Richter – KEMP=MAG – kempis.nl poetry magazine
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Hanne Darboven
(1941-2009)
eins zwei
eins zwei
eins zwei drei vier fünf sechs sieben acht neun zehn elf zwölf dreizehn veirzehn fünfzehn sechzehn siebzehn achtzehn neunzehn zwanzig einundzwanzig zweiundzwanzig drieundzwanzig vierundzwanzig fünfundzwanzig sechsundzwanzig siebenundzwanzig achtundzwanzig neuenundzwanzig dreissig einunddreissig zweiunddreissig dreiunddreissig vierunddreissig fünfunddreissig sechsunddreissig siebenunddreissig achtunddreissig neununddreissig vierzig einundvierzig zweiundvierzig dreiundvierzig
eins zwei drei
eins zwei drei vier fünf sechs sieben acht neun zehn elf zwölf dreizehn veirzehn fünfzehn sechzehn siebzehn achtzehn neunzehn zwanzig einundzwanzig zweiundzwanzig drieundzwanzig vierundzwanzig fünfundzwanzig sechsundzwanzig siebenundzwanzig achtundzwanzig neuenundzwanzig dreissig einunddreissig zweiunddreissig dreiunddreissig vierunddreissig fünfunddreissig sechsunddreissig siebenunddreissig achtunddreissig neununddreissig vierzig einundvierzig zweiundvierzig dreiundvierzig vierundvierzig
eins zwei drei vier
eins zwei drei vier fünf sechs sieben acht neun zehn elf zwölf dreizehn veirzehn fünfzehn sechzehn siebzehn achtzehn neunzehn zwanzig einundzwanzig zweiundzwanzig drieundzwanzig vierundzwanzig fünfundzwanzig sechsundzwanzig siebenundzwanzig achtundzwanzig neuenundzwanzig dreissig einunddreissig zweiunddreissig dreiunddreissig vierunddreissig fünfunddreissig sechsunddreissig siebenunddreissig achtunddreissig neununddreissig vierzig einundvierzig zweiundvierzig dreiundvierzig vierundvierzig fünfundvierzig
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eins zwei drei vier fünf sechs sieben acht neun zehn elf zwölf dreizehn veirzehn fünfzehn sechzehn siebzehn achtzehn neunzehn zwanzig einundzwanzig zweiundzwanzig drieundzwanzig vierundzwanzig fünfundzwanzig sechsundzwanzig siebenundzwanzig achtundzwanzig neuenundzwanzig dreissig einunddreissig zweiunddreissig dreiunddreissig vierunddreissig fünfunddreissig sechsunddreissig siebenunddreissig achtunddreissig neununddreissig vierzig einundvierzig zweiundvierzig dreiundvierzig vierundvierzig fünfundvierzig sechsundvierzig
eins zwei drei vier fünf sechs
eins zwei drei vier fünf sechs sieben acht neun zehn elf zwölf dreizehn veirzehn fünfzehn sechzehn siebzehn achtzehn neunzehn zwanzig einundzwanzig zweiundzwanzig drieundzwanzig vierundzwanzig fünfundzwanzig sechsundzwanzig siebenundzwanzig achtundzwanzig neuenundzwanzig dreissig einunddreissig zweiunddreissig dreiunddreissig vierunddreissig fünfunddreissig sechsunddreissig siebenunddreissig achtunddreissig neununddreissig vierzig einundvierzig zweiundvierzig dreiundvierzig vierundvierzig fünfundvierzig sechsundvierzig siebenundvierzig
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eins zwei drei vier fünf sechs sieben acht neun zehn elf zwölf dreizehn veirzehn fünfzehn sechzehn siebzehn achtzehn neunzehn zwanzig einundzwanzig zweiundzwanzig drieundzwanzig vierundzwanzig fünfundzwanzig sechsundzwanzig siebenundzwanzig achtundzwanzig neuenundzwanzig dreissig einunddreissig zweiunddreissig dreiunddreissig vierunddreissig fünfunddreissig sechsunddreissig siebenunddreissig achtunddreissig neununddreissig vierzig einundvierzig zweiundvierzig dreiundvierzig vierundvierzig fünfundvierzig sechsundvierzig siebenundvierzig achtundvierzig
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eins zwei drei vier fünf sechs sieben acht neun zehn elf zwölf dreizehn veirzehn fünfzehn sechzehn siebzehn achtzehn neunzehn zwanzig einundzwanzig zweiundzwanzig drieundzwanzig vierundzwanzig fünfundzwanzig sechsundzwanzig siebenundzwanzig achtundzwanzig neuenundzwanzig dreissig einunddreissig zweiunddreissig dreiunddreissig vierunddreissig fünfunddreissig sechsunddreissig siebenunddreissig achtunddreissig neununddreissig vierzig einundvierzig zweiundvierzig dreiundvierzig vierundvierzig fünfundvierzig sechsundvierzig siebenundvierzig achtundvierzig neunundvierzig
eins zwei drei vier fünf sechs sieben acht neun
eins zwei drei vier fünf sechs sieben acht neun zehn elf zwölf dreizehn veirzehn fünfzehn sechzehn siebzehn achtzehn neunzehn zwanzig einundzwanzig zweiundzwanzig drieundzwanzig vierundzwanzig fünfundzwanzig sechsundzwanzig siebenundzwanzig achtundzwanzig neuenundzwanzig dreissig einunddreissig zweiunddreissig dreiunddreissig vierunddreissig fünfunddreissig sechsunddreissig siebenunddreissig achtunddreissig neununddreissig vierzig einundvierzig zweiundvierzig dreiundvierzig vierundvierzig fünfundvierzig sechsundvierzig siebenundvierzig achtundvierzig neunundvierzig fünfzig
eins zwei drei vier fünf sechs sieben acht neun zehn
Conceptual writing
Hanne Darboven (eins zwei …1971)
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Hanne Darboven biografie
geb. 1941 in München, gestorben 2009 in Hamburg-Rönneburg
Familie, Frühwerk: Hanne Darboven wächst auf als mittlere von drei Töchtern im großbürgerlichen, weltoffenen Milieu einer Hamburger Kaufmannsfamilie im ländlichen Stadtteil Rönneburg. Noch während ihres Studiums an der Hamburger Hochschule für bildende Künste geht sie 1966 für zwei Jahre nach New York und entwickelt im Umfeld der bereits sichtbaren Konzept- und Minimal-Kunst, allerdings in weitgehender Isolation, ihre Systeme einfacher Zahlenabläufe (z.B. 3 5 7 5 3) mit komplexen Variationsfolgen; das Prozeßhafte des reifen Werks ist hier bereits vorhanden. Unterstützung findet sie bei den Protagonisten und Promotern der Szene, insbesondere Sol LeWitt, Lucy Lippard und Kasper König; dieser Kreis trägt wesentlich zu ihrer sich schnell entwickelnden, internationalen Karriere bei.

Daten und Bücher: Im August 1968 adaptiert HD das Tagesdatum als Grundlage der Arbeit. Ausgangspunkt ist die Quersumme des Datums, der „K-Wert“, benannt nach der jeweiligen Konstruktion und den Kästchen, die den Wert visualisieren. Eckdaten sind die K-Werte des ersten und letzten Tages der Jahre ’00 und ’99: 2 (1+1+0+0) und 43 (31+12+0+0) sowie 20 (1+1+9+9) und 61 (31+12+9+9). Im Zentrum des Denkens und Schreibens stehen jedoch weniger die einzelnen Daten als vielmehr die Verläufe der K-Werte und der „Von-Bis-Texte“ mitsamt ihren vielfältigen und immer kunstvolleren Varianten, bei denen Großformen wie Winkel und Halbkreise sichtbar werden. In bewusster Differenz zum herkömmlichen Kunstbegriff stellt HD die Arbeiten in die Tradition von Schrift und Buch: Sie werden per Hand oder Maschine auf einzelnen Blättern geschrieben, gelegentlich als Buch verfasst oder zu Büchern arrangiert. Einzelne Werke können viele Tausend Blatt umfassen oder bleiben gar, wie die 1971 begonnene „große arbeit“, mit über 40.000 Blatt unvollendet.

Schreibzeit: Bedrückt durch die politische Situation in Deutschland und in der Welt, beginnt die politisch stets hellwache Künstlerin in bester aufklärerischer Tradition im Jahr 1974 einen monumentalen Kommentar zur Zeit. Anhand von Hunderten vorgefundener und abgeschriebener Texte, die von den Gedichten Hölderlins, Baudelaires und Lao-Tses über die Brockhaus-Enzyklopädie bis zu den jüngsten SPIEGEL-Ausgaben reichen, geht sie in der „Schreibzeit“ den Verbindungen von Kunst und Politik nach und plädiert für eine unideologische „Realpolitik“ im Sinne Bismarcks. Immer wieder benennt sie die Themen, Quellen und Folgen des Hitler-Faschismus. Ähnlich umfassend angelegt ist die „Kulturgeschichte“ (1980-83), die – im Gegensatz zur „Schreibzeit“ – nahezu ausschließlich visuelles Material verarbeitet (Fotos, Kataloge, Vorlageblätter, Zeitschriften, Plakate, Postkarten). Objekte aus HDs umfangreicher Sammlung an Büchern, Kalendern, Fotos, Postkarten, Kunstwerken und Kuriositäten, die ihr Haus bis zum letzten Winkel füllen, werden bei der Präsentation dieser wie auch anderer Arbeiten in die Ausstellung einbezogen und sind in den Werken als Abbildung vorhanden.

Thematische Arbeiten: Mit und nach der „Schreibzeit“ entstehen umfangreiche thematische Werke als Hommagen an die großen Dichter, Philosophen, Wissenschaftler, Politiker und Künstler – es sind die Leitfiguren ihres Lebens. Zu nennen sind v. a. Homer, Leibniz, Friedrich der Große, Lichtenberg, Bach, Beethoven, Goethe, Alexander v. Humboldt, Heine, Lincoln, Bismarck, Rilke, Gertrude Stein, Walter Mehring, Alfred Döblin und Picasso. Auch der Stadt New York, dem Völkerrecht, der friedlichen Nutzung der Atomkraft (Rutherford, Bohr), den „Erfindungen, die unsere Welt verändert haben“, sowie, besonders umfangreich, den „Kindern dieser Welt“ sind Arbeiten gewidmet. Hinter alldem steht mehr als nur bildungsbürgerliches Wissen. Entscheidend ist der Impuls von Aufklärung und Humanität, von Moral und Ethik – hier wirkt, ungenannt, der Kategorische Imperativ Immanuel Kants.

Musik: Schon als Kind zeigt HD eine große musikalische Begabung, die sie dann zugunsten der bildenden Kunst zurückstellt, die jedoch stets präsent bleibt. Unübersehbar ist die Nähe zwischen einem musikalischen Thema mit Variationen und HDs Zahlen-Abläufen mit Varianten. 1980 beginnt sie, ihre Zahlensysteme nach einem einfachen Prinzip (Zahl 0 = Note d etc.) in Notenfolgen umzusetzen, die sie von einem professionellen Musiker in traditioneller Weise für verschiedene Instrumente, von der Solobesetzung bis hin zum vollen Orchester, arrangieren lässt. So entsteht ein faszinierendes Klangerlebnis, eine Mischung aus „mathematischer Musik“ (HD) und der großen Tradition der deutschen Klassik.

Skulpturen: Bereits in der frühen New Yorker Zeit beginnt HD, ihre Zahlenfolgen in dreidimensionale Werke aus Pappe umzusetzen; diese kleinen, fragilen Skulpturen sind alle verloren. 2007 greift HD den Skulptur-Gedanken erneut auf und entwickelte mehrere Serien von Sperrholz-Werken, die sowohl die New Yorker als auch spätere Entwürfe realisieren.

Weitere Veröffentlichungen: Seit ihrem Aufbruch nach New York am 26. März 1966 hält HD die wesentlichen politischen und persönlichen Tagesereignisse in kurzen Kalendernotizen fest; sie wurden – in der Arbeit „Existenz“ (1989) – ebenso öffentlich gemacht, wie die „Briefe aus New York 1966-1968 an zu Hause“ (Stuttgart 1997) sowie die „Correspondance“ mit ihren Freunden (Publ. in Vorbereitung) – alles gemäß ihrem Motto „mein Geheimnis ist, dass ich keines habe“.
Ernst A. Busche
≡ Website Hanne Darboven Stiftung


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Dora Maar, Sans Titre (Main-coquillage), 1934, Silbergelatineabzug, Fotomontage, 40,1 x 28,9 cm, Centre Pompidou, Paris, Musée national d´art moderne. Foto: © VG Bild-Kunst, Bonn 2011. © Kunstsammlung NRW
Die andere Seite des Mondes
Künstlerinnen der Avantgarde
K20 Grabbeplatz, Düsseldorf
bis 15.01.2012
Im Mittelpunkt der Ausstellung “Die andere Seite des Mondes” stehen acht Künstlerinnen, die in den 1920er und 1930er Jahren maßgeblich an den ästhetischen Neuerungen in Europa beteiligt waren. Durch ihr hohes künstlerisches Niveau, ihre zielstrebige Kontaktsuche [...]
Kuratorin: Dr. Susanne Meyer-Büser

Hannah Höch, Siebenmeilenstiefel, um 1934, Photomontage, 22,9 x 32,29 cm, Hamburger Kunsthalle. Foto: © VG Bild-Kunst, Bonn 2011, Foto: Christoph Irrgang. © Kunstsammlung NRW
Im Mittelpunkt der Ausstellung Die andere Seite des Mondes stehen acht Künstlerinnen, die in den 1920er und 1930er Jahren maßgeblich an den ästhetischen Neuerungen in Europa beteiligt waren. Durch ihr hohes künstlerisches Niveau, ihre zielstrebige Kontaktsuche und unbedingtes Engagement vernetzten sie sich stets im Zentrum der Avantgarde. Es sind Claude Cahun, Dora Maar, Sonia Delaunay, Florence Henri, Hannah Höch, Sophie Taeuber-Arp und die weniger bekannten Katarzyna Kobro und Germaine Dulac, deren Leben und Werke in der Ausstellung erstmals in dieser Zusammenstellung entdeckt werden können. Die Gesamtspanne der künstlerischen Arbeiten umfasst unterschiedlichste ästhetische Richtungen vom Dadaismus über den Konstruktivismus bis hin zum Surrealismus. Ebenso vielfältig sind die künstlerischen Mittel, die Malerei, Fotografie, Collage, Film und Skulptur umfassen.

Installationsansicht „Haunted by Objects“, The Israel Museum, Jerusalem, 2010/2011, © Zvi Goldstein. Foto: cakesmeyer © Kunstsammlung NRW
Die andere Seite des Mondes wendet sich den weiblichen Pionieren der Avantgarde zu: Künstlerinnen, die frühzeitig an den Bewegungen ihrer Zeit teilgenommen und die zur Begründung und Verbreitung neuer Stilrichtungen beigetragen haben. Beispielhaft für diese Riege der Pionierinnen steht Sophie Taeuber-Arp (1889-1943).
Zum Kreis dieser einflussreichen und kommunikativen Künstlerinnen zählen ebenso Hannah Höch (1889-1978), die mit ihren Collagen zu den Begründern des Berliner Dadaismus gehörte, sowie Sonia Delaunay (1885-1979). Sie bereitet in Paris den Weg zur reinen Malerei und revolutioniert die Modeindustrie mit einem eigenen Label.
Fast alle der vorgestellten Künstlerinnen waren zeitweise eng miteinander befreundet, andere kannten sich indirekt durch ihre Werke. Die Wege, Querverbindungen, wechselnden Freundschaften und temporären Paarbildungen – kurz: die europaweiten Netzwerke dieser Künstlerinnen – sollen in den rund 220 Werken der Ausstellung sichtbar und erfahrbar werden.

Sophie Taeuber-Arp, Composition à forme „U“ (Komposition mit U-Form), 1918, Collage, Aquarell und Gouache, 24,8 x 25,8 cm, Stiftung Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp e.V., Remagen-Rolandswerth. Foto: © PRO LITTERIS, Zürich / VG Bild-Kunst, Bonn 2011 © Kunstsammlung NRW
Die Ausstellung ist gemacht in Kooperation mit dem Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk, Dänemark. Es gibt ein Katalog im DuMont-Verlag.
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Max Liebermann (1847–1935), Selbstbildnis, 1910, Öl auf Leinwand, 1910, Hamburg, Hamburger Kunsthalle, © bpk | Hamburger Kunsthalle | Elke Walford
BUNDESKUNSTHALLE BONN
Max Liebermann
Wegbereiter der Moderne
bis 11. September 2011
Max Liebermann (1847–1935) gilt als einer der prominentesten Wegbereiter der Moderne. Sein sechs Jahrzehnte umfassendes Lebenswerk als Maler und Kulturpolitiker prägte die Kunstdebatten seit der Gründung des Deutschen Kaiserreichs 1871 bis in die letzten Jahre der Weimarer Republik. Im fruchtbaren Dialog mit den holländischen Altmeistern Rembrandt und Frans Hals einerseits sowie den französischen Impressionisten andererseits schuf Liebermann ein stilistisch und thematisch vielfältiges Werk.
Der chronologisch gegliederte Ausstellungsrundgang veranschaulicht mit über 100 Gemälden und Zeichnungen alle Schaffensphasen des Künstlers. Mit jedem Jahrzehnt seines langen Lebens gelang es Max Liebermann geradezu programmatisch seinen Stil und sein Motivrepertoire zu erneuern.

Max Liebermann (1847–1935)- Badende Jungen, 1909 – Öl auf Leinwand, 51 x 73 cm – Kunstmuseum Solothurn, Josef Müller-Stiftung – Foto: SIK-ISEA, Zürich
Der thematisch weit gespannte Bogen beleuchtet exemplarisch die wichtigsten Werkgruppen Max Liebermanns: Seine frühen Darstellungen der bäuerlichen Lebens- und Arbeitswelt zeichnen sich noch durch ein gedämpftes Kolorit aus. Erst ab der Mitte der 1880er Jahre tauchte der Künstler seine Motive des bürgerlichen Freizeitvergnügens – die Welt der Gartenlokale, des Strandlebens oder Polospiels – in das sonnendurchwirkte Tageslicht der Impressionisten, ohne jedoch deren Technik zu übernehmen.
Nach 1900 entwickelte sich Liebermann zu einem begehrten Porträtisten. Die immer wiederkehrenden Selbstporträts des Künstlers verliehen der Ausstellung eine sehr persönliche Note. Der Rundgang endet mit dem fulminanten Alterswerk Max Liebermanns, das er seit 1910 in seinem Sommerhaus am Wannsee schuf. Die unzähligen Gartenansichten entwickelten sich zu einem Experimentierfeld freier Malerei, in der Kunst und Natur zu einer glücklichen Synthese zusammenfinden.
Auf dem Dach der Bundeskunsthalle werden die drei Hauptelemente dieses Künstlergartens – die Heckengärten, die Birkenallee und die Staudenbeete – in freier Anordnung zitiert. Raffinierte Blickachsen, freies Spiel aus Licht und Farbe und das unmittelbare Naturerlebnis stellen nicht nur eine Erweiterung des Ausstellungsrundgangs dar – sie ermöglichen es dem Besucher, in die Welt Max Liebermanns mit allen Sinnen einzutauchen.

Max Liebermann (1847–1935)- Wiese mit ausgebreiteten Netzen und Segeln – Studie für die Netzflickerinnen, 1884 – Öl auf Papier auf Karton, 25 x 34 cm – Schenkung Sophie Walzer, Oxford, durch die British Friends of the Art Museum of Israel zum Gedächtnis ihres Vaters Bruno Cassirer – B55.12.0951 – Foto © The Israel Museum, Jerusalem, by Avshalom Avital
BUNDESKUNSTHALLE BONN
Max Liebermann. Wegbereiter der Moderne
bis 11. September 2011
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Thomas Struth, Paradise 01, Daintree, Australien 1998, 225,7 x 178 cm (Bild) 232,7 x 185 cm (Rahmen), © Thomas Struth Foto:© Kunstsammlung NRW
Thomas Struth
Fotografien 1978 bis 2010
26 februari -19 juni 2011
MUSEUM K20 Grabbeplatz Düsseldorf
De in Düsseldorf en Berlijn woonachtige fotograaf Thomas Struth (°1954) behoort tot de belangrijkste vertegenwoordigers van de Duitse fotografie. De talrijke tentoonstellingen die de afgelopen 15 jaar in Europa, de VS en verschillende Aziatische landen rond zijn werk werden opgezet hebben van Struth een internationaal bekende kunstenaar gemaakt. Maar waar er tot dusver alleen bepaalde projecten werden voorgesteld, geeft de Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen nu een compleet beeld van zijn werk en dat is een Europese primeur.
De tentoonstelling -die tot stand kwam in samenwerking met Kunsthaus Zürich-werd na zijn debuut in Zwitserland voor deze ‘halte’ met meer dan 100 beelden uitgebreid. De nadruk ligt duidelijk op Struths’ verwezenlijkingen van de afgelopen decennia, maar in Düsseldorf -en alleen in Düsseldorf-worden ook zijn recente verwezenlijkingen belicht.
Verder verdient ook zijn vroegere werk, dat nog niet eerder publiek te zien was en deel uitmaakt van de reeks Düsseldorfer “Straßen”, bijzondere aandacht. Naast deze zwart-wit foto’s is er in de Grabbehalle van K20 ook een persoonlijke selectie van zijn jungle-beelden (“Paradises”) te zien. Deze ruimtevullende beeldinstallatie wordt uitzonderlijk in Düsseldorf tentoongesteld en werd door de kunstenaar zelf ingericht.
Thomas Struth is een toonaangevende, vernieuwende kunstenaar die in loop der jaren met een ware beeldenstroom het medium fotografie een nieuwe intensiteit en dynamiek gegeven heeft. Eerst studeerde hij schilderkunst (bij Gerhard Richter) aan de Kunstacademie van Düsseldorf om in 1976 over te stappen naar fotografie, waar hij les kreeg van Bernd Becher. Zijn werk was al in 1992 te zien op documenta IX in Kassel.
Thomas Struth, Tokamak Asdex Upgrade Interior 1, Max Planck IPP Garching 2010, 268,3 x 218 cm (Bild), 275,8 x 225 cm Rahmen), © Thomas Struth
In het middelpunt van zijn artistieke werk staat steeds het ‘nauwkeurige kijken’. Van het ondoordringbare struikgewas van de Aziatische jungle over museumtaferelen op groot formaat (“Audiences”) tot zijn recente opnames van industriële installaties: steeds opnieuw belicht Struth in zijn typerende beeldreeksen de verhouding tussen de kijker en de bekekenen en stelt zo de rol van het individu in de gemeenschap in vraag. Struth vermijdt bij het in beeld brengen van zijn onderwerpen iedere vorm van dramatisering en concentreert zich in de plaats daarvan op de analyse van het beeld zelf.
Dat hij die onderwerpen tijdens zijn reizen door Europa, Amerika, Oost-Azië en Australië vindt, onderstreept het belang van zijn werk in een wereld waar de globalisering nadrukkelijk zijn stempel op heeft gedrukt.
Gelijklopend aan de tentoonstelling stelt Struth in samenwerking met gitarist Frank Bungarten “Musik” voor in Labor, de tentoonstellingsruimte van de afdeling Bildung (‘Vorming’). Dit project biedt een prikkelend akoestisch contrast ten opzichte van de verschillende visuele indrukken die de bezoeker tijdens zijn rondgang door de tentoonstelling ervaart. “Musik” -een uitvoering van Struth en Bungarten die muziekstukken uit verschillende culturen en genres samenbrengt-geeft u de kans om de kunstwerken van de collectie in een uitgebreidere, zinnelijke context te beleven. Als bijzonder hoogtepunt vinden er in mei master classes plaats in Labor, tijdens dewelke professionele muzikanten cursussen voor het publiek zullen geven.

Thomas Struth, Museo des Prado 4, Madrid 2005, 169,5 x 214,3 cm (Bild) 177,5 x 222,3 cm (Rahmen), © Thomas Struth Foto:© Kunstsammlung NRW
Later dit jaar zal de tentoonstelling de volgende locaties aandoen: Whitechapel Gallery, London (06.07.2011 -16.09.2011) en Museu de Serralves, Museu de Arte Contemporânea, Porto (14.10.2011 – 29.01.2012).
In België wordt Thomas Struth vertegenwoordigd door Galerie Greta Meert (www.galeriegretameert.com), in Nederland door Galerie Paul Andriesse (www.paulandriesse.nl).
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Marc und Anja: Motorradleistung unterschätzt.
Runter vom Gas!
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Berlin 2009, photo Anton K.
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Street poetry: Die Mäuse sind besoffen
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